Der Sozialismus wird nicht nur irgend einen katastrophalen Bruch mit der Vergangenheit entstehen noch durch einen vom Staat geförderten Sozialismus von oben, sondern durch eine molekulare Transformation der Zivilgesellschaft, durch den Aufbau dessen, was Erik O. Wright reale Utopie nennt – kleinräumige Visionen von Alternativen.
Solche Alternativen für die Erneuerung emanzipatorisch-sozialistischer Politik sucht und untersucht das Netzwerk Emancipation & Socialism (emasoc). Wir sind ein freiwilliger, selbstorganisierter Arbeitszusammenhang von Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, der auch Interessierten außerhalb der Hochschulen offensteht.
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„Sozialismus von unten?“

Das Buch entstand im Zuge mehrerer Seminare an der FSU Jena unter Leitung Klaus Dörres, untersucht emanzipatorische Ansätze im 21. Jahrhundert und bildet den Ausgangspunkt des Netzwerks EMASOC. Erscheinungsdatum: Herbst 2025.
Marxistischer Arbeitskreis

Im MAK (Jena/ Kassel) finden sich Studierende und Wissenschaftler:innen zusam-men, um sich anhand klassischer und aktueller Lektüre mit dem neusten Gesicht des Kapitalismus auseinanderzusetzen und zu diskutieren, was wir daraus für die Erneuerung der Linken lernen können.
Das Netzwerk mitgestaltent
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Das Netzwerk…
… ist ein freiwilliger, selbstorganisierter Arbeitszusammenhang von Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, das auch Interessierten außerhalb der Hochschulen offensteht.
… fördert den globalen Dialog auch in lokalen und nationalen Arbeitszusammenhängen.
… ist aus den Debatten um das Buch „Die Utopie des Sozialismus. Kompass für eine Nachhaltigkeitsrevolution“ (Dörre 2021) entstanden. Wir haben uns gefragt, welche Beispiele es für die
Erneuerung emanzipatorischer Politik im 21. Jahrhunderts gibt und was wir von ihnen lernen können.
… ist ein überparteilicher Zusammenschluss, der davon ausgeht, dass es viele Strategien sozialistischer Handlungsfähigkeit gibt, die nur gemeinsam und im Zusammenspiel grundlegende Veränderungen erreichen können.
… sucht nach gelebten Utopien und erforscht sie im Sinne eines Critical Engagement (Bezuidenhout u. a. 2022). Wir verlassen den akademischen Elfenbeinturm und befragen Menschen, die sich engagieren. Wir bearbeiten exklusives Wissen von Engagierten mit wissenschaftlichen Methoden. Und wir beabsichtigen, Ansätze emanzipatorischer Politik mit unseren Forschungsergebnissen zu unterstützen.
Bezuidenhout, A./Mnwana, S./von Holdt, K. (2022): Critical Engagement with Public Sociology: A Perspective from the Global South. Bristol.
Burawoy, M. (2015): Marxismus nach Polanyi, in: ders.: Public Sociology. Öffentliche Soziologie gegen Marktfundamentalismus und globale Ungleichheit, Weinheim, S. 145-164, hier S. 160.
Dörre, K. (2021): Die Utopie des Sozialismus. Kompass für eine Nachhaltigkeitsrevolution. Berlin.
